Lieder der Schützenbruderschaft!

Fabianus- Schütten!

(Melodie "Ich bin ein freier Wildpretschütz )
 

  1. Wi sind de Fabianus- Schütten un doht no ollen Bruk . Wi kennt genau us ' olt Revier, goat stramm liekan - liekut
    Refr .: Horrido, horrido, usw.
     

  2. Wi sind de Fabianus- Schütten, uss Vüörfahren wassen't all! Wi hollt de olle Ähre hauch, bi't Fest un up'n Ball!
    Refr .: Horrido, horrido, usw.
     

  3. Wi sind de Fabianus- Schütten, stoaht fast un trü tohaup . Wi fiert us Fest, so äs't us päß , niähmt Sturm un - Riägen in'n Kaup !
    Refr .: Horrido, horrido, usw.
     

  4. Wi sind de Fabianus- Schütten, met Mann un Frau un Kind. So fier wi usse Schüttenfest, dat aal tefriäde sind!
    Refr .: Horrido, horrido, usw.
     

  5. Wi sind den Fabianus- Schütten, kann tohöärd'n jeder Stand. Un well dann to us kuomen will, em reek wi gän'de Hand!
    Refr .: Horrido, horrido, usw
     

  6. Wi sind de Fabianus- Schütten, holt an de ollen Brüök . Driägt hauch de Fabianusfahn , Se is us Stolt un Glück!
    Refr .: Horrido, horrido, usw.

Am 23. Januar 1961 gestiftet von Bernhard Hegemann .

Fabiana's Roat
 

Mien Mann, Fabianus- Schütten - gaans galant - ich mag ne gän'lieden - dat is jä kein Schand ! Wat mi obber iärgert - höärt aal doch äs to: "To di Schütterie - sein Hötken , dat mäk min ich froh! Hejass , wat ist öäsig un vöschuotten derto - kaans Suppe drup kuoken - et glämmet män so! Dat Band is vöschliäden , de Krempe vöbuogen , in'n Filz twee Luftlöcker - dat is nich geluogen ! - He köff sick kein'n nie-en - doa mak eene wat, dat mäk mi verwennt , mien Küern is füör de Katt ! Und at sall ick ankieken - Nee! - Mi kuorkt dat Bloot ! Ick roop et ha un häb auck den Moot ! -Doarüm Ich Schüten - höärt up mien Woart : Een schneidig Uptriäden - un doato mien'n Roat : Fabianus- Schütten driagt'n Schüttenhoot !"
 

Am 20. Januar 1964 gestiftet von Bernhard Hegemann .

Schütten- Leed
(Melodie: Es wollt ein Mädchen früh aufstehn )
 

  1. Een moal in't Joahr de Schütten han'n up'n Markt iähr Schüttenbeer . De Broerschaft Sankt Fabian, halli hallo Sankt Fabian, Schüttenbeer mök iähr Plaseer !

  2. Hauch up de Stang de Vuogel satt, een Dannenstamm ut de Bült , Fabianus- Schütten tröffen guot , halli hallo se tröffen guot , Oaltbeer de Glase füllt!

  3. Twiälf moal in't Joahr was Übungsdag , up'n Wall von Paot to Paot . Veer Kumpanien de übten dann, halli hallo de übten dann, se lusern aal up't Woart !

  4. Wann dann ne nie'e Abtissin quamm , dann hann'n se'n haugen Dag! Dann gongt harut in stiewen Stoat , halli , hallo in'n stiewen Stoat , Wat was et'n Fie- erdag !

  5. Quamm auck äs moal ne schwaore Tied - up'n Wall, de Poaten to! - Se schuotten , stürmden , hollen Poahl , halli hallo se hollen Poahl - un Meideln was wier froh!

  6. Wi Fabianus- Schütten willt - jüst äs usse Ahnen doahn ! Äs se, immer trü bieneene stoahn , halli hallo bieneene stoahn , Fabianus bliw bestoahn !

Aus dem Nachlaß von Bernhard Hegemann.

Einmal König sein bei Fabian 
 

Der eine sucht im Spiel sein Glück,
der andere ist auf Gold verrückt,
Ein Schützenbruder bei St. Fabian
Der hat nur einen Plan

 

Refr.:
Einmal König sein, bei St. Fabian
In der Bruderschaft St. Sebastian
Davon hab` ich schon als kleiner Bub geträumt
Einmal König sein, sonst hast du was versäumt

 

Was wär das schönste Schützenfest,
Ohne König gäb es uns den Rest
Drum folgen wir der Tradition
Jedes Jahr ein neuer Thron

Mit vielen Schützen an der Stange stehn
Den Vogel einmal noch von unten sehn
Der letzte Schuss macht dich zum König dann
Und damit fängt alles an….

Herbert Graes- 2001

Dann steiht dat Möndken
 

Wann in`t Fröjoahr singt so schön de Nachtigall
Un do buten bleiht de Blömkes up`n Wall
All wann dat tünnken geiht wuoll üöver usse Stroaht
Un de Ötkes halt wet in dat Moat

 

Refr.:
Dann steiht dat Möndken achtet Kiärkentönken
Steiht de Jung un dat Dänken so siälig bineen
Wann du se stohn süs ja dann Tied vergoahn is
Denn wat do to don is kiünnt de beiden wul alleen

 

Wann de Kätkes up de Hiägen un Tüne wast
Üwer jeden Gievel geiht den Wittelquast
Löt dat Hiätken me denn gar nich mehr in Ruh
Me ist so egen ik wet nich wu.

Wann de beiden sick auk gar kien Wörtken sägt
Wann et düster is de beiden brukt kien Lecht
Un de Klock de schlött von haugen Kiärkenton
Ja se denkt noch lange nicht an`t goahn

He hölt in` Arm dann fast sin leiwe Därn
Du bis min eens du bis min Augenstern
Un he giv är dann en Mülken dann und wann
ja so fängt dat met - met de Leiwe an.

Herbert Graes-2003

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