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Welch ein Zufall! Der König der Gäste heißt Fabian

Mit einem großen Sternmarsch gratulierten Metelens Schützen am Samstag der Bruderschaft. König der Gäste wurde – welch ein Zufall! – ein Fabian.

Unter den Fahnen der Fabianen zogen die Gäste auf den Festplatz ein. Das Schießen der Gastvereine gewann Fabian Plagemann nach 118 Schuss. Foto: Martin Fahlbusch

Sollte es doch tatsächlich eine Regenwolke wagen, sich am Samstagabend beim Jubiläums-Sternmarsch über den Sendplatz zu schieben? Immerhin hatten die doch eine Stunde vorher bei der großen Schützenmesse in der Pfarrkirche nicht nur heimlich auf die Wetter-Apps geschaut, sondern auch Stoßgebete für einen wolkenfreien Himmel geschickt. Am Ende siegte der Glaube gegen das Internet und einem wirklich bunten Schauspiel auf dem Platz in der Ortsmitte stand nichts mehr entgegen.

Außer vielleicht der Tatsache, dass die Mitglieder von fünf örtlichen Schützenvereinen plus Blasorchester plus Spielmanns- und Fanfarenzug dort erst einmal irgendwie in Reih‘ und Glied aufgestellt werden mussten. Fabianen-Hauptmann Markus Tewes brüllte aber so ordentlich, dass sich selbst Pfarrer Thomas Stapper und Bürgermeister Gregor Krabbe seinem Kommando unterordneten.

Netter Einfall nebenbei: Der jüngste Schützenverein, die Friduwi Frauen, und die älteste Bruderschaft, das Geburtstagskind, hatten die anderen Schützen in die lang gezogene Mitte genommen. Unter den Klängen von „Preußens Gloria“ nahmen Pfarrer, Bürgermeister und Schützenspitze die Formation ab. Anschließend machte sich der große Umzug durch den Ort und vorbei an vielen Schaulustigen auf zum Festplatz an der Mühle. Unterdessen hatten sich die Jubiläumsbrüder schon hineingeschmuggelt und standen rund um den Festbogen Spalier. Auf der großen Musikbühne begrüßte Christian Ernsting als Vorsitzender der Schützenbruderschaft die eindrucksvolle Gästeschar. Schießwart Hermann Nienkötter wartete auf die Schützen der Gastvereine, die sich dann in die lange Schlange um Ehre, einige Liter Bier und Extra-Königsordnen einreihten. Die Musiker und die Frauen waren besonders engagiert, aber am Ende siegte mit Fabian Plagemann, ein Adjutant der „Allgemeinen“, dessen Opa Josef übrigens vor 60 Jahren König bei der Schützenbruderschaft gewesen war (1956 mit seiner späteren Frau Sophie).

Zur Party bis spät in die Nacht spielte die zehnköpfige Band „Nyne“ auf und lockte die Schützen und ihre Gäste aufs Parkett.

Quelle: Münstersche Zeitung vom 10.07.2016 Online - von Martin Fahlbusch/Foto: Martin Fahlbusch

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